Science Commons, Neurocommons and Healthcommons

“Open Science” ist der Kampfbegriff des Science Commons Projekt, welches nicht nur dem Namen nach eine Verwandtschaft mit Creative Commons belegen kann. Ihre Mission ist in eigenen Worten kurz zusammengefasst:

Science Commons gestaltet Strategien und Werkzeuge für schnellere und effizientere, webbasierte wissenschaftliche Forschung. Dazu identifizieren wir unnötige Forschungsbarrieren, Rahmenbedingungen und Vertragsbedingungen, die Forschung erschwert. Darüber hinaus entwickeln wir Tools, um Forschungsergebnisse, Daten und sonstiges Material leichter zugänglich zu machen und besser durchsuchen zu können.

Große Ziele, die den längst überfälligen Wandel der schwerfälligen Wissenschaften maßgeblich antreiben könnte, wie es die Creative Commons bereits im Bereich der Kreativwirtschaft, beziehungsweise im Bereich der freien Kultur bereits seit Jahren betreibt. Denn seltsam ist es doch, das die Kulturproduktion im Web in weiten Teilen auffindbar ist, jedoch die Wissenschaft sich nach wie vor verbarrikadiert und ihren Winterschlaf schläft. Eines der Ziele von Science Commons ist “to make science make flow more easily”. Prägnant erläutert wird es in diesem Video:

Schmeißen wir die Vision mal in einen Topf und lassen sie kurz köcheln: Öffentlich oder privat bezahlte Forschung erhebt wissenschaftliches Datenmaterial. Jedoch werden diese Daten nicht eingemauert in institutseigenen Datenbanken, sondern bewusst öffentlich verbreitet und zugänglich gemacht. Mit diesem Material kann nicht mehr nur Prof. Dr. Irgendwer spielen und arbeiten, sondern auch Hinz und Kunz könnten in einem Anflug grenzüberschreitender Erkenntnis eine maßgebliche Idee haben, um einen wissenschaftlichen Durchbruch zu erzielen. Warum sollte das nicht funktionieren? Warum sollte man das nicht ausprobieren? Es gibt ja schon jetzt einige Unternehmen, zum Beispiel im Bereich der Chemie oder von Patenten, die schwierige Problemlösungen öffentlich an jedermann ausschreiben und hohe Preisgelder für einen Durchbruch vergeben.

Zwei Projekte von Science Commons sind Neurocommons und Healthcommons. Dazu die beiden Videos, die jeweils die Grundidee erläutern.

Modelle statt bedrucktem Papier – eine neue Art der Informationsorganisation?

Science Commons praktisch erklärt am Beispiel Health Commons

(via Technollama)

January 6th, 2009 Kategorie: Diskurs

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